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By Bernard Wasserstein

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Grundzüge der Morphologie des Deutschen

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Den ersten Konsul einer auswärtigen Macht in Jerusalem. Der König höchstpersönlich war an dem Sachverhalt -38- interessiert, weshalb er seinem Botschafter in Konstantinopel schrieb: «Ich habe es für richtig gehalten, zu Gottes Ruhm und zur Bequemlichkeit frommer Personen, die andächtig zum Besuch der Heiligen Stätten gehen, M. »8 Der Vorfall, der diese Entscheidung des französischen Königs veranlasste, war ein angeblicher Übergriff auf die Rechte der Katholiken durch die Armenier, die es gewagt hatten, in Christi Geburtsgrotte in Bethlehem zwei Lampen aufzuhängen und anzuzünden.

Das Muster für künftige Entwicklungen war damit vorhanden. In den folgenden Jahrzehnten kam es wiederholt zu Veränderungen bei der Kontrolle über die Heiligen Stätten, je -43- nach den diplomatischen Winden aus Ost oder West, welche die osmanische Regierung vor sich her trieben. Immer wieder erließ der Sultan Fermane, in denen er die Rechte dieser oder jener Kirche auf diesen oder jenen heiligen Ort bestätigte. Allein zwischen 1630 und 1637 soll das praedominium sechsmal zwischen Orthodoxen und Katholiken gewechselt haben.

Des Prächtigen (1520-1566) wurde Jerusalems größtes weltliches Bauwerk, der die Stadt umgebende Mauergürtel, errichtet - oder vielmehr wieder aufgebaut. Dieser gewaltige Schutzschild, der noch heute nahezu intakt ist, ermöglichte es den Osmanen, Invasoren zu widerstehen und die Stadt gegen -33- Beduinenangriffe aus dem Umland zu verteidigen. Die Mauern bestimmten bis ins späte 19. Jahrhundert die Konturen der Stadt, und die Osmanen legten ihrer Erhaltung große Bedeutung bei. Als Grund dafür hat man unter anderem die These vertreten, dass sie fürchteten, es könnte erneut zu Angriffen europäischer Mächte im Stil der Kreuzritter kommen.

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