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By Hilke Elsen

This publication is meant for all scholars of German stories and offers the total variety of inflection and formation of phrases in German. It additionally covers the constitution of the small elements of speech and takes into consideration ancient advancements in addition to the formation of overseas phrases. The presentation is orientated quite at the new learn curricula and is separated into introductory and complicated chapters. it's supplemented by way of a variety of examples and problem-oriented discussions, routines and pattern recommendations in addition to references and an intensive thesaurus to facilitate examination education.

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Grundzüge der Morphologie des Deutschen

This ebook is meant for all scholars of German stories and gives the complete diversity of inflection and formation of phrases in German. It additionally covers the constitution of the small components of speech and takes into consideration historic advancements in addition to the formation of overseas phrases. The presentation is orientated relatively at the new learn curricula and is separated into introductory and complex chapters.

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Das Wirken von Analogie, die Häufigkeit der Verwendung (Frequenz), ein Gespür für gute und schlechte Beispiele führen zu regelhaften oder weniger regelhaften Formen. Sprachwissen ist dynamisch. Eine Struktur verfestigt bzw. verselbstständigt sich durch häufigen Gebrauch. Komplexe Strukturen, wenn verselbstständigt, erhalten den Status von Einheiten, dieser kann nur graduell, nicht diskret, verstanden sein. Wissen kann verblassen. Syntaktische und morphologische Strukturen unterliegen den gleichen Prinzipien.

Dabei trennen wir zunächst die Flexive ab und bilden die Grundform. Dummheiten gliedert sich in die Grundform Dummheit und das Flexiv {-en}. Dummheit besteht aus {dumm} und {-heit}. Ob die während der Analyse ermittelten unmittelbaren Konstituenten groß oder klein geschrieben werden, ist Ansichtssache. Nur sollte es einheitlich geschehen. , Grundmorphem/Wurzel oder Affi x, Derivationsaffi x oder Flexionsaffi x, Prä-, Suf-, oder Zirkumfi x? {dumm} ist eine adjektivische Wurzel, lexikalisch und frei.

Dabei spielt die Gebrauchshäufigkeit eines Ausdrucks eine wichtige Rolle. a. dafür verantwortlich, dass unregelmäßige Formen bei häufigem Gebrauch gespeichert bleiben. Denn ein Beispiel, das wir oft hören, lernen wir auswendig, ohne dass wir eine interne Struktur erkennen müssen. Unregelmäßige Formen behaupten sich nur aufgrund ihres ständigen Gebrauchs, sonst würden sie regularisiert, vgl. molk, drosch, wob, heute melkte, dreschte, webte. Nachdem mittlerweile nur noch wenige die früher verbreiteten Tätigkeiten verrichten, geht mit der selten gewordenen Handlung auch der Gebrauch der Verben zurück.

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