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By Georg Friedenberger

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Auch wenn solche Folgen des Personalitätsprinzips nicht unbedingt eintreten müssen und vielleicht auch nicht ohne weiteres nachweisbar sind, so sind sie doch jedenfalls nicht unwahrscheinlich oder unplausibel. Hier Ängste vor weitergehenden Entwicklungen als irrational abzutun, 57 ist nicht nur kurzsichtig, sondern zeugt wohl auch von Überheblichkeit. Wenn freilich jedes inhaltliche Ergebnis, das nicht der Gegenmeinung entspricht, von vorneherein als vor religiösem, „jüdischchristlichen“ Hintergrund zustande gekommen abgetan wird, erübrigt sich ohnehin jede Diskussion wegen Zirkularität.

Wir haben gesehen, daß sich, wer das Lebensrecht des Menschen von „Personalität" in besagtem Sinne abhängig macht und es deshalb Ungeborenen verweigert, in erhebliche Argumentationsschwierigkeiten begibt, was das Lebensrecht auch bereits geborener Menschen betrifft. Dies gilt insbesondere für Kleinkinder, aber auch für Menschen mit vorübergehend ausgesetzter oder dauernd verlorener „Personalität“. Die Ausnahme ungeborener Menschen vom Schutz menschlichen Lebens ist also ohne weiteres geeignet, Ängste vor weiteren Ausnahmen, die dann eben den geborenen Menschen treffen würden, zu begründen.

Es liegt deshalb neben der Sache, im Zusammenhang mit der Annahme eines Lebensrechtes für das ungeborene Kind auf ein 45 „Befruchtungsrecht der Eizelle“ zu schließen. Es soll ja nicht die Entstehung menschlichen Lebens erzwungen, sondern bereits bestehendes Leben geschützt werden. Wer allerdings – wie etwa Teile der katholischen Kirche – schon im Bereich der Empfängnisverhütung in die Entscheidungsfreiheit potentieller Eltern eingreifen will, trägt de facto nur dazu bei, daß es, sozusagen hinterher, vermehrt zu Abtreibungen kommt.

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