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By Sebastian Donat

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Grundzüge der Morphologie des Deutschen

This publication is meant for all scholars of German experiences and offers the complete diversity of inflection and formation of phrases in German. It additionally covers the constitution of the small elements of speech and takes under consideration ancient advancements in addition to the formation of overseas phrases. The presentation is orientated rather at the new learn curricula and is separated into introductory and complicated chapters.

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158 Vgl. Menninghaus 2005, S. 30f. 169 Hier folgt die rhythmische Rekonstruktion bewußt dem vom Adoneus ausgehenden metrischen Impuls. 47 Vorliegende Typologien der Versifikation In den vergangenen Jahrzehnten wurden mehrere Modelle zur Typologie und Deskription der verschiedenen Formen des Verses vorgelegt. Sie beruhen auf teils identischen, teils differierenden Konstituenten und Anordnungsprinzipien. Aus deren isoliertem oder kombiniertem Auftreten resultieren dann je nach Modell unterschiedliche Versifikationstypen.

Denn offensichtlich spielen (analog zum Reim) auch binäre prosodische Differenzierungen außerhalb des Verses eine wichtige Rolle. B. 175 Silbenübergänge bzw. Pausen müssen in einer metrischen Typologie deshalb berücksichtigt werden, weil sie sowohl notwendige als auch hinreichende Verskonstituenten darstellen. Als notwendig ist die Pause deshalb einzustufen, weil sie in der Position am Zeilenende die Differenz zur Prosa gewährleistet. In der schriftlichen Fixierung zumindest seit der Verbreitung des Buchdrucks in der Regel durch Zeilenumbruch markiert, ist sie es, die die allein für Versrede spezifische doppelte Gliederung des Textes in syntaktische und versifikatorische Einheiten bewirkt.

Bezieht man die >unendliche Kette des Daseins< auf die Götter, dann ergibt sich im Anschluß an die Frage in V. 29f. « eine kontrastive Struktur: »unser Leben« (V. 38) «-• »ihres Daseins | Unendliche Kette« 163 164 165 46 Vgl. Christian Wagenknechts »Grundzüge der deutschen Prosodie« (in: Wagenknecht 2007, S. 34-38), wo er diese Gruppe sehr vorsichtig aufteilt in »gewisse Einsilbler etwa hilfsverbaler (oder auch adverbialer) Art« mit dem Schweregrad 3 sowie »Einsilbler präpositionaler und pronominaler Art« mit dem Schweregrad 2.

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