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By Ken Follett

London, 1914: Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Fürst Orlow verhandelt im Auftrag des Zaren mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, jahrelang in zaristischen Lagern gefangen, weiß von der Mission.Sein Fazit: Orlow muß sterben. Sein Mordplan scheint zu glücken. Doch ehe Felix sein Opfer erreicht, hört er den Schrei einer Frau: Lydia - vor 19 Jahren in St. Petersburg struggle sie seine Geliebte ...

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Grundzüge der Morphologie des Deutschen

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Das mit Kristallpailletten bestickte weiße Tüllkleid hing fast bis zum Boden und bedeckte zum Teil die kleinen spitzen Schuhe. Unter dem Halsausschnitt, der bis zur Taille 53 reichte, trug sie ein kristallbesticktes Mieder. Die Schleppe war mehr als drei Meter lang, aus Silberlame, mit rosa Chiffon besetzt und am Ende mit einer großen weiß-silbernen Schleife versehen. Charlotte hatte ihr dunkles Haar hoch auffrisiert und mit einer Tiara befestigt, die einst der letzten Lady Waiden, Stephens Mutter, gehört hatte.

Zuerst stellte Charlotte sich auf den Deckel eines Eisenbehälters, der zum Aufbewahren von Holzscheiten diente. Dann kletterte sie auf das Wellblechdach eines Werkzeugschuppens, eines Vorbaus der Waschküche, und von dort stieg sie auf deren Schieferdach. Sie blickte sich um: Belinda folgte ihr. Jetzt kroch Charlotte bäuchlings über die Schieferplatten, hielt sich mit den Händen und den seitwärts gespreizten Füßen fest, bis sie an eine Wand kam. Vorsichtig kletterte sie auf das Hausdach und balancierte über den First.

35 Dieses Mal war Josef mit einer sensationellen Meldung gekommen. »Der Zar wünscht ein Militärbündnis mit England«, erzählte Ulrich Felix aufgeregt. »Er schickt den Fürsten Orlow nach London zu Verhandlungen. « Felix nahm seinen Hut ab und setzte sich. Er fragte sich, ob das wirklich stimmte. Eine der jungen Frauen, eine traurig dreinblickende, unscheinbare Russin, brachte ihm Tee in einem Glas. Felix zog einen halbzerkauten Zuckerwürfel aus der Tasche, schob ihn sich zwischen die Zähne und schlürfte den Tee auf Bauernart durch den Zucker.

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