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By Klaus Garber

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Conze: Art. "Staat und Souveränität (II)'' (Anm. 52), S. 15-17 und 24. Quaritsch: Souveränität (Anm. 56), S. 100-102. Burgdorf: Reichkonstitution (Anm. 21), bes. S. 56-62 und 68-76, zu Bogislaw Philipp von Chemnitz und zu Pufendorf. Vgl. Aretin und Hammerstein: An. "Reich (IV)" (Anm. 55), S. 470-475. Hier bleibt das allerdings erst gegen Ende des Alten Reiches ausgesprochene Wort Hegels bedenkenswert, der 1801 darauf hinwies, Voltaire habe die Verfassung des Reiches "eine Anarchie genannt", und hinzufügte, "dies ist der beste Name, wenn Deutschland für einen Staat angesehen wird" (Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Die Verfassung Deutschlands.

Kriegsfinanzierung während der schwedischen Groß- Reinhard, Kriegsstaat und Friedensschluß 53 "Einnahmen sind die Hauptsorge des Staates. 23 Für Kriegszeiten gilt dies ganz besonders. In allen europäischen Ländern verzehrten Kriegsausgaben im weiteren Sinn den Löwenanteil des Budgets und führten nicht selten in chronisches Defizit bis zum Staatsbankrott. Grundsätzlich erfolgte die Ressourcenmobilisierung durch Steuern, insbesondere durch die Erhöhung direkter Steuern. In Frankreich erbrachte die Tailk der Pays d'iledions 1635 bei Kriegseintritt 5,7 Millionen Livres, 1648 bei Kriegsende 20,3 Millionen; ihr Anteil an den Staatseinnahmen verdoppelte sich zwischen 1630-1634 und 1650-1654.

Der Beginn dieses Prozesses ist im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts zu verorten, als fast zeitgleich eine ganze Reihe von Staaten mit Großmachtanspruch auf die europäische Bühne trat und das bisher noch mehr oder weniger zweipolige Staatensystem zugleich dichter wie auch unübersichtlicher machte. Man muß hier außer an Schweden, das sich nach und nach sogar die Theorie eines Führungsanspruchs in der europäischen Staatenwelt konstruierte,8 an die Niederlande und an das polnisch-litauische Großreich denken, aber auch an einen Staat wie Dänemark, der auf vielen Feldern Parität mit den etablierten Großmächten zu prätendieren suchte.

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