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By Davina Höblich

Wie gestalten sich Lehrer-Schüler-Beziehungen an Waldorfschulen? Dieses Buch rekonstruiert empirisch das Passungsverhältnis von Schülerbiografie und Schulkultur als das Zusammenspiel von schulischen Erwartungsstrukturen und biografischen Verarbeitungen seitens der SchülerInnen und LehrerInnen. Dabei werden die Einflüsse von Schule auf die Geschlechtersozialisation nicht zuletzt unter dem Aspekt der Bereitstellung gleichwertiger Bildungschancen und Anerkennungsmöglichkeiten kritisch reflektiert und das Spektrum schulisch gebotener Entwicklungschancen und -hemmnisse sowie deren Verarbeitung für Mädchen und Jungen analysiert.

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Flüchten oder Bleiben? Rekonstruktion biographischer Verläufe und Ressourcen von Emigranten im Nationalsozialismus

Sylke Bartmann zeigt anhand der Rekonstruktion biographischer Verläufe von Emigranten unterschiedliche Umgehensweisen mit dem Nationalsozialismus und damit verbundene Repressalien und Bedrohungen auf. Der Fokus richtet sich dabei auf den Einzelnen als Akteur und Gestalter seines eigenen Lebens. Es wird die Frage beantwortet, inwieweit in den Prozessen der Biographisierung Ressourcen zum Ausdruck kommen, die das Leben im Nationalsozialismus (weiterhin) als zusammenhängend und sinnvoll erscheinen lassen - auch wenn dem einzelnen Menschen die Welt manchmal sinnentleert gegenüberzustehen scheint.

Handbook of Psychology, Biological Psychology

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Biochemical Engineering and Biotechnology

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In jenem letzten Punkt werden auch die Rolle und der Einfluss der LehrerInnen auf die SchülerInnenbiografie reflektiert. Nittel (1992) gelingt es, im Gegensatz zu früheren Studien, eine detailreiche Analyse von Schülerbiografien in ihrem Verlauf und unter Berücksichtigung der Verschränkung von Schule, Familie und Peers zu erstellen. Analog zu vorangegangenen Studien fokussiert auch er eine Schulversagensverlaufskurve und ihre biografischen Verletzungen und Folgekosten. Im Gegensatz zum damaligen For18 Nittel (1992) orientiert sich hierbei an den Überlegungen Schützes (vgl.

Dies wäre jedoch gerade wenn es um die Übernahme gesellschaftlicher Erwartungshaltungen geht, spannend und weiterführend gewesen, da der Kategorie Geschlecht innerhalb des Vergesellschaftungsprozesses eine zentrale Bedeutung zukommt. Kritisch lassen sich auch an dieser Studie die Einwände Kramers (2002) und Helspers (2004) anbringen, da Wiezorek (2005) ebenso wie Nittel (2004) von den Rekonstruktionen der SchülerInnenbiografien Rückschlüsse auf institutionelle Strukturen zieht. Jene bedürften streng genommen jedoch ebenso wie die familialen Hintergründe einer eigenen Analyse, da sie in den Biografien nur einzelperspektivisch in ihrer Bedeutung für den jeweiligen Biografieträger vorliegen.

A. 2004). Damit rückt die Frage, ob, wie und in welchen Kontexten Geschlecht implizit oder explizit konstruiert und als Relevanzsystem in dem Erleben und der Verarbeitung biografischer Erfahrung thematisch wird, in den Mittelpunkt. Bei der Untersuchung des (Passungs-)Verhältnisses von SchülerInnenbiografien und institutionell eröffneten Räumen zur Selbstverortung und Deutungsmustern interessiert, wo wie und wann Brüche in der Relevanzzuschreibung und dem Verständnis der Kategorie Geschlecht von Seiten der SchülerInnen und der Institution vorliegen und welche Konsequenzen sich hieraus für die beteiligten AkteurInnen ergeben.

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