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By Alois Potton

Used to be Sie schon immer über die Informatik und „die Informatiker“ wissen wollten, aber nie zu fragen wagten, Alois Potton hat es notiert: Über mehr als zwei Jahrzehnte hat er hinter die Kulissen geblickt und Anekdoten in 80 Glossen gegossen. Schonungslos, bösartig und zum Teil politisch nicht ganz korrekt analysiert er den alltäglichen Wahnsinn und die Absurditäten der IT-Szene. Allgemein verständlich geschrieben, werden sich auch Nichtinformatiker angesichts analoger Vorgänge in ihrem Arbeitsbereich amüsieren – oder aber beleidigt fühlen.

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Daher ist jeder Anwender eines Supercomputers sehr gut beraten, wenn er sich an der üblichen Giga-, Tera-, Peta-, Exa-Manie beteiligt und möglichst noch aufwendigere Programme mit noch dümmeren Methoden abspulen lässt. Als Ergänzung zur Zipfschen Regel stelle ich deshalb die „Pottonsche Regel“ zur Diskussion, welche lautet: „Der Sinn bzw. Nutzen einer auf einem Supercomputer ausgeführten Operation ist umgekehrt proportional zur Megaflopzahl des Computers“. Aber es besteht ja noch Hoffnung – und die ergibt sich aus der im anfangs zitierten Manuskript genannten Tendenz: Wenn vor wenigen Jahren 20 % der Nutzer „nur“ 80 % der Rechenleistung verbrauchten und wenn heute 5 % der Nutzer sich schon 95 % der Kapazität unter den Nagel reißen, dann besteht berechtigte Hoffnung, dass in wenigen Jahren die Gesamtkapazität durch Null Prozent der Nutzer in Anspruch genommen wird.

1007/978-3-642-22975-6_12, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 40 12 „Some Issues of . . “ 41 Processing‘ oder ,Operating Systems‘ oder meinetwegen irgendetwas anderes, auf jeden Fall aber „some issues of . “, also ,dieses und jenes‘, ,spezielle Kapitel‘, ,egal was auch immer‘. Der Anrufer wird sich entzückt zeigen und zur Äußerung versteigen, dass die gesamte internationale Community bereits heute auf diesen Vortrag hochgradig gespannt sei. Nach diesem ebenso erfreulichen wie folgenschweren Anruf wird der potentielle Referent die Sache zunächst verdrängen, aber kurz vor der Konferenz unangenehm daran erinnert werden.

Ein weiterer Vorteil ist dazu noch die Umweltfreundlichkeit, denn eine nicht interessierende oder veraltete Nachricht kann absolut umweltschonend entsorgt werden (vom Verbrauch einer minimalen Strommenge einmal abgesehen). Was passiert aber mit den versandten Nachrichten? Sie gelangen zu sehr unterschiedlich reagierenden Empfängern. Nach subjektiven Schätzungen lassen sich diese zu etwa gleichen Teilen in folgende Klassen einteilen. Je nachdem, zu welcher er gehört, verhält sich der Adressat wie folgt: • • • • hat Electronic Mail, weiß aber nichts davon weiß von Electronic Mail, liest aber seine Post nie liest seine elektronische Post, beantwortet sie aber nie liest und beantwortet elektronische Nachrichten.

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